Zum Inhalt springen
Haus Gottes Logo
Das Fundament · Lektion 5 von 14

Die Bibel

66 Bücher, eine Geschichte: Gottes Weg zurück zu uns.

Worum es geht
Die Bibel ist eine Sammlung von 66 Büchern, geschrieben über rund 1500 Jahre von mehr als 40 Autoren, und erzählt doch eine einzige Geschichte: wie Gott die durch die Sünde zerbrochene Beziehung zu den Menschen wiederherstellt. Du lernst ihren Aufbau kennen, ihre Entstehung und wie du sie für dein Leben liest.
Leitvers
2. Timotheus 3,16-17
Für die Taufe
Ergänzend: wichtig für das Glaubensleben, aber nicht zwingend vor der Taufe
Im Kurs
Lektion 5 von 14

Vielleicht steht eine Bibel bei dir im Regal, und du fragst dich, wo du überhaupt anfangen sollst. Das Buch ist dick, es stammt aus einer fremden Zeit, und in Wahrheit besteht es aus 66 einzelnen Büchern. Und doch erzählen alle diese Bücher zusammen eine einzige Geschichte: die Geschichte von Gottes Beziehung zu uns Menschen, von der Schöpfung über den Fall bis zur Erlösung und schließlich zur Wiederherstellung aller Dinge. Dieses Kapitel nimmt dich mit auf einen Rundgang durch die Bibel, damit du dich in ihr zurechtfindest und sie mit Gewinn liest.

Die Lektion Schritt für Schritt

8 von 8 sichtbar
Was ist die Bibel eigentlich?Kern

Worum es geht

Die Bibel ist eine Sammlung von 66 Büchern, die über einen Zeitraum von etwa 1500 Jahren von mehr als 40 verschiedenen Autoren geschrieben wurden. Trotz dieser Vielfalt besitzt sie eine erstaunliche Einheit: Sie erzählt eine zusammenhängende Geschichte, nämlich die von Gottes Plan, die durch die Sünde zerbrochene Beziehung zu den Menschen wiederherzustellen. Gegliedert ist sie in zwei Hauptteile. Das Alte Testament, auf Hebräisch und Aramäisch geschrieben, umfasst die Zeit vor der Geburt Jesu und besteht in der protestantischen Bibel aus 39 Büchern: die fünf Bücher Mose, zwölf Geschichtsbücher, fünf poetische Bücher, fünf große und zwölf kleine Propheten. Die katholische Bibel zählt 46 Bücher, weil sie einige zusätzliche Schriften enthält. Das Neue Testament wurde auf Griechisch geschrieben, beginnt mit der Geburt Jesu und umfasst 27 Bücher: die vier Evangelien, die Apostelgeschichte, die Briefe des Paulus, den Hebräerbrief, die Allgemeinen Briefe und die Offenbarung.

Was das für dich heißt

Jedes Buch ist in Kapitel und Verse unterteilt, insgesamt über 1.000 Kapitel und über 30.000 Verse. Diese Einteilung wurde erst im Mittelalter eingeführt, damit man Stellen leichter findet und zitieren kann. Die ursprünglichen Autoren hatten sie nicht vorgesehen, und manchmal trennt eine Kapitelgrenze mitten in einem Gedanken oder einer Geschichte. Für dich bedeutet das: Lies nicht nur einzelne Verse, sondern den Zusammenhang, in dem sie stehen. Und wenn dich die Vielfalt der Bücher zunächst verwirrt, dann halte den roten Faden fest. Hinter allen 66 Büchern steht ein Gott mit einem Plan, und dieser Plan gilt der ganzen Menschheit, also auch dir.

2. Timotheus 3,16-17Woher weiß ich, dass die Bibel Gottes Wort ist?Kern

Worum es geht

Christen glauben, dass die Bibel von Gott inspiriert ist. Das heißt: Gott hat die menschlichen Autoren gebraucht, um seine Botschaft aufzuschreiben. Sie brachten ihre eigene Persönlichkeit, ihren Stil und ihren kulturellen Hintergrund ein, und doch sorgte Gott durch den Heiligen Geist dafür, dass ihre Worte seine Wahrheit genau widerspiegeln. Davon sprechen 2. Timotheus 3,16-17 und 2. Petrus 1,21. Welche Bücher zur Bibel gehören, wurde in einem sorgfältigen Prozess festgelegt, der Kanonisierung. Die frühen Christen fragten: Stammt das Buch von einem Apostel oder einem engen Mitarbeiter eines Apostels? Stimmt seine Lehre mit dem übrigen Zeugnis der Schrift überein? Wurde es von den Gemeinden allgemein anerkannt und gebraucht? So entstand der Kanon der Schrift, wie wir ihn heute kennen.

Was das für dich heißt

Heute gibt es Übersetzungen der Bibel in fast jede Sprache der Welt. Manche legen Wert auf wörtliche Genauigkeit gegenüber der Ursprache, andere wollen die Bedeutung des Textes in heutigem Deutsch vermitteln. Es lohnt sich, mehrere Übersetzungen nebeneinander zu lesen, um ein vollständiges Bild von einem Text zu bekommen. Die Bibel wurde zwar in einer bestimmten geschichtlichen und kulturellen Umgebung geschrieben, ihre Botschaft aber ist zeitlos und gilt allen Menschen. Sie zeigt dir Gottes Charakter, seinen Plan für die Menschheit und ein Leben, das ihn ehrt. Anwendung bedeutet darum dreierlei: die Botschaft studieren, sie verstehen und sie dann auf dein eigenes Leben übertragen.

Nachlesen auf bibleserver.com(öffnet in neuem Tab)
Die Tora und die Geschichtsbücher: Wie alles begannVertiefung

Worum es geht

Die Tora, auch Pentateuch oder die fünf Bücher Mose genannt, umfasst Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium. Diese Bücher legen den Grundstein für alles Weitere: die Schöpfung der Welt, den Fall des Menschen in die Sünde, die Berufung Abrahams, den Auszug Israels aus Ägypten und das Gesetz, das Gott am Sinai gab. Schon hier wird sichtbar, dass Gott von Anfang an einen Plan hatte, die Menschheit von der Sünde zu erlösen. Die Geschichtsbücher von Josua bis Esther erzählen dann die Geschichte des Volkes Israel: von der Eroberung des verheißenen Landes über die Zeit der Richter und Könige bis zur babylonischen Gefangenschaft und zur Rückkehr nach Jerusalem. Sie zeigen, wie Gott sein Volk trotz wiederholter Untreue führte und versorgte, und dass er seine Verheißungen erfüllt, auch wenn es länger dauert, als wir erwarten.

Was das für dich heißt

Das Gesetz, wie es in Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium dargelegt wird, hatte eine zentrale Rolle in der Beziehung zwischen Gott und Israel. Es kennzeichnete Israel als Gottes besonderes Volk, zeigte ihm ein Leben, das Gott ehrt, und machte ihm deutlich, dass es einen Erlöser braucht. Als Christ stehst du nicht mehr unter dem alttestamentlichen Gesetz. Trotzdem lehrt es dich bis heute wichtige Wahrheiten: über Gottes Heiligkeit und über deine eigene Sündhaftigkeit. Und die Geschichtsbücher machen dir Mut, wenn du selbst auf eine Zusage Gottes wartest. Sie zeigen ein Volk, das immer wieder versagt hat, und einen Gott, der trotzdem treu geblieben ist und seine Verheißungen zu seiner Zeit erfüllt.

Jeremia 31,31-34Propheten und Weisheitsbücher: Gottes Stimme und LebensweisheitVertiefung

Worum es geht

Die Bücher der Propheten von Jesaja bis Maleachi enthalten die Worte und Geschichten von Menschen, die Gott berufen hatte, seine Botschaft an Israel zu übermitteln. Die Propheten waren oft Gottes Stimme in Zeiten der Rebellion und des Ungehorsams. Sie riefen das Volk zur Umkehr und zur Treue gegenüber Gottes Bund und warnten vor den Folgen des Ungehorsams, bis hin zu Gefangenschaft und Exil. Zugleich sprachen sie von Hoffnung und Wiederherstellung: von einem künftigen König aus dem Haus David, der gerecht und rechtschaffen regieren würde (Jesaja 9,1-7), und von einem neuen Bund, den Gott eines Tages mit seinem Volk schließen würde (Jeremia 31,31-34). Viele dieser Verheißungen haben sich in Jesus Christus erfüllt, der sowohl der verheißene König als auch der Mittler des neuen Bundes ist.

Was das für dich heißt

Die Weisheitsbücher Hiob, Psalmen, Sprüche, Prediger und Hoheslied sind poetische Reflexionen über das Leben mit Gott, und sie holen dich genau dort ab, wo du stehst. Hiob ringt mit der Frage, warum gute Menschen leiden, und kommt zu dem Schluss, dass Gottes Wege oft über unser Verstehen hinausgehen, wir seiner Güte und Souveränität aber trotzdem vertrauen dürfen. Die Psalmen decken das ganze Spektrum menschlicher Erfahrungen und Gefühle ab und zeigen dir, wie du in jeder Lebenslage zu Gott kommen kannst. Die Sprüche bieten praktische Weisheit für den Alltag und für Entscheidungen, die Gott gefallen. Der Prediger blickt auf die Vergänglichkeit des Lebens und findet den Schlüssel im Respekt vor Gott und im Halten seiner Gebote. Das Hohelied feiert die Liebe zwischen Mann und Frau und weist zugleich auf die tiefe Liebe Gottes zu seinem Volk.

Nachlesen auf bibleserver.com(öffnet in neuem Tab)
Die Evangelien und die Apostelgeschichte: Jesus und seine GemeindeKern

Worum es geht

Die vier Evangelien nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes berichten vom Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi. Jedes hat seinen eigenen Stil und Zweck, doch alle vier zeigen Jesus als den verheißenen Messias des Alten Testaments und als den Sohn Gottes, der durch Kreuz und Auferstehung Sünde und Tod besiegt hat. Matthäus schrieb vor allem für jüdische Leser und betont, wie Jesus die Prophezeiungen des Alten Testaments erfüllte. Markus ist das kürzeste Evangelium und stellt die Taten Jesu und seinen Dienst als Diener heraus. Lukas betont die Menschlichkeit Jesu und seine Sorge um Arme, Kranke und Ausgestoßene. Johannes hebt die Göttlichkeit Jesu hervor und vermittelt tiefe Wahrheiten oft in Bildern. Die Apostelgeschichte, ebenfalls von Lukas, erzählt, wie nach der Himmelfahrt Jesu die ersten Gemeinden entstanden und sich trotz Verfolgung ausbreiteten.

Was das für dich heißt

Zwei Themen der Apostelgeschichte betreffen dich ganz direkt. Das erste ist die Rolle des Heiligen Geistes: An Pfingsten kam er auf die Apostel herab und befähigte die Gläubigen, Zeugen für Jesus zu sein und das Evangelium weiterzutragen. Das zweite ist die Weite des Evangeliums: Die gute Nachricht kam zuerst zu den Juden und dann zu den Heiden, den Nichtjuden, und sie zeigt, dass das Heil in Jesus für alle Menschen da ist, unabhängig von Herkunft, Stand oder Kultur. Wenn du also wissen willst, wer Jesus ist, dann lies die Evangelien. Und wenn du wissen willst, wie eine Gemeinde entsteht und wächst, dann lies die Apostelgeschichte.

Die Briefe: Glaube, der im Alltag ankommtVertiefung

Worum es geht

Die meisten Briefe des Neuen Testaments stammen von Paulus, einem der führenden Apostel. Die Briefe von Römer bis Philemon richten sich an bestimmte Gemeinden oder Einzelpersonen, um sie im Glauben zu ermutigen, in Fragen von Lehre und Ethik zu unterrichten und zu einem Leben zu ermahnen, das Gott ehrt. Der Römerbrief enthält eine der ausführlichsten Darstellungen der christlichen Lehre in der ganzen Bibel: die Sündhaftigkeit des Menschen, die Rechtfertigung durch den Glauben, das Leben im Geist. Die Korintherbriefe beantworten konkrete Fragen und Probleme der Gemeinde in Korinth, etwa zu Gemeindeleitung, geistlichen Gaben und moralischer Disziplin. Die Gefangenschaftsbriefe an die Epheser, Philipper, Kolosser und an Philemon schrieb Paulus aus der Haft in Rom; sie lehren über das Wesen der Gemeinde, über Person und Werk Christi und über ein Leben, das der Gnade Gottes entspricht.

Was das für dich heißt

Die Allgemeinen Briefe von Hebräer bis Judas stammen von verschiedenen Autoren und richten sich an weitere oder unbekannte Empfänger. Der Hebräerbrief ist eher eine Predigt als ein Brief und zeigt, dass Christus dem alten Bundessystem überlegen ist. Die Petrusbriefe und der Judasbrief sprechen in Verfolgung hinein und ermutigen dazu, trotz Schwierigkeiten treu zu bleiben. Die Johannesbriefe nennen die Liebe als Kennzeichen des christlichen Lebens und warnen vor falschen Lehren, die Person und Werk Christi in Frage stellen. Der Jakobusbrief ist ein praktischer Ruf zur Reife: Wahrer Glaube zeigt sich in Taten. In den Briefen findest du also Antworten auf Fragen, die bis heute in Gemeinden auftauchen, und Ermutigung für Zeiten, in denen der Glaube etwas kostet.

Die Offenbarung: Wie die Geschichte ausgehtKern

Worum es geht

Die Offenbarung ist das letzte Buch der Bibel, ein apokalyptisches Werk voller Visionen von himmlischen Wirklichkeiten und künftigen Ereignissen. Geschrieben hat es Johannes, einer der Apostel Jesu, während er auf der Insel Patmos in der Verbannung lebte. Das Buch enthält Botschaften an sieben Gemeinden in Kleinasien und eine Reihe von Visionen, die das Ende der Welt, das Gericht Gottes und die endgültige Wiederherstellung aller Dinge vor Augen stellen. Es zeigt die Wiederkunft Jesu Christi und den Anbruch des Reiches Gottes. Damit schließt sich der Bogen, der mit der Schöpfung begann: Die Geschichte, die Gott mit den Menschen angefangen hat, kommt hier an ihr Ziel, und die zerbrochene Beziehung wird endgültig heil.

Was das für dich heißt

Viele empfinden die Offenbarung als schwer verständlich, und manche Bilder darin sind es tatsächlich. Ihre zentrale Botschaft aber ist klar, und sie gilt dir: Jesus Christus hat gesiegt und wird am Ende triumphieren, und wer ihm treu bleibt, wird mit ihm herrschen. Du musst nicht jedes Symbol entschlüsseln, um diese Zusage zu verstehen. Lies das Buch als das, was es ist: als Ermutigung für Gläubige, die unter Druck stehen, an ihrem Glauben festzuhalten und auf die Hoffnung des ewigen Lebens zu schauen. Wer weiß, wie die Geschichte ausgeht, kann die Gegenwart mit anderem Mut bestehen, auch wenn das Böse im Moment stark erscheint.

Warum der Zusammenhang zählt: Die Bibel in ihrer ZeitPraxis

Worum es geht

Um die Bibel richtig zu verstehen, hilft es, die Welt zu kennen, in der sie entstand. Das Alte Testament hält die Geschichte Israels fest: von den Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob über die Versklavung in Ägypten und den Auszug unter Mose, das Königreich Davids, das Exil und die Rückkehr. Diese Ereignisse erklären nicht nur die biblischen Texte selbst, sondern auch die spätere jüdische und christliche Tradition. Das Neue Testament entstand in einer Zeit politischer und sozialer Umbrüche: Rom beherrschte das Land, und im Judentum reagierten verschiedene Gruppen und Bewegungen auf diese Lage. Die Evangelien wurden in einer jüdischen Kultur unter römischer Besatzung und sozialer Ungleichheit geschrieben, und das prägte, wie die Menschen damals Jesus und seine Botschaft verstanden.

Was das für dich heißt

Auch die Kultur spielt hinein. Die Völker des Alten Orients hatten ihre eigenen Götter und religiösen Bräuche, und Israel geriet immer wieder in Berührung damit; die Bücher der Könige und der Chronik berichten von Königen, die fremde Götter anbeteten oder Ehen mit nichtisraelitischen Frauen eingingen. Im ersten Jahrhundert prägten griechische Philosophie und Rhetorik, römisches Recht und Infrastruktur und sogar der Kaiserkult das Denken und Leben der ersten Christen. Und Paulus schrieb seine Briefe an konkrete Gemeinden mit konkreten Problemen: Den Galaterbrief etwa verfasste er, um zu klären, ob nichtjüdische Christen die jüdischen Gesetze halten müssen. Wenn du beim Lesen fragst, an wen ein Text zuerst gerichtet war und in welcher Lage, wirst du ihn deutlich besser verstehen.

Zum Mitnehmen

Den roten Faden festhalten

66 Bücher, mehr als 40 Autoren, rund 1500 Jahre: und doch eine Geschichte von Schöpfung, Fall, Erlösung und Wiederherstellung. Wer diesen Bogen kennt, findet sich in jedem Buch der Bibel zurecht.

Im Zusammenhang lesen

Kapitel und Verse wurden erst im Mittelalter eingeführt und trennen manchmal mitten im Gedanken. Lies darum ganze Abschnitte, nicht nur einzelne Verse.

Mehrere Übersetzungen nutzen

Wörtliche und sinngemäße Übersetzungen ergänzen sich. Wer beide liest, bekommt ein vollständigeres Bild davon, was ein Text sagt.

Nach dem Umfeld fragen

Wer schrieb an wen, in welcher Zeit und in welcher Lage? Geschichte und Kultur helfen dir, einen Text so zu verstehen, wie er gemeint war.

Studieren, verstehen, übertragen

Die Botschaft der Bibel ist zeitlos und gilt allen Menschen. Anwendung heißt: den Text studieren, seine Botschaft verstehen und sie auf das eigene Leben übertragen.

2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21

Merkvers

2. Timotheus 3,16-17

Den Wortlaut findest du auf bibleserver.com (öffnet in neuem Tab); hier stehen bewusst nur die Stellenangaben.

Zum Weiterdenken

  1. Welchen Teil der Bibel kennst du am wenigsten, und wo könntest du in den nächsten Wochen mit dem Lesen anfangen?
  2. Welche Übersetzung liest du gerade? Was könnte eine zweite Übersetzung daneben für dich sichtbar machen?
  3. Wo hat dir ein Bibeltext zuletzt etwas über Gottes Charakter gezeigt, und wie hast du das in deinen Alltag übertragen?