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Das Fundament · Lektion 3 von 14

Jesus Christus

Wer Jesus erkennt, erkennt das Leben.

Worum es geht
Jesus Christus ist die Mitte des christlichen Glaubens: einzigartig in der Geschichte, wahrer Gott und wahrer Mensch, gekommen, um zu dienen, am Kreuz gestorben, auferstanden, erhöht und wiederkommend.
Leitvers
Kolosser 1,18
Für die Taufe
Elementar: In der Taufe wirst du nach Römer 6,3-4 mit Christus in seinen Tod und seine Auferstehung hineingenommen; darum musst du wissen, wer er ist und was er für dich getan hat.
Im Kurs
Lektion 3 von 14

Von Anfang an hatte unser Vater im Himmel einen Erlösungsplan: keinen improvisierten Notfallplan, sondern einen vollkommen durchdachten Weg der Liebe. Auch wenn es oft so aussieht, als würde alles im Chaos versinken, zeigt sich bei genauem Hinsehen ein roter Faden, der Hoffnung und Zukunft schenkt. Dieser Plan gipfelt in der größten Liebestat der Weltgeschichte: Gott gab seinen einzigen Sohn hin, damit wir wieder in eine lebendige, heilende Beziehung zu ihm treten können. Kein Leben hat die Welt so sehr verändert wie das von Jesus Christus. Was er uns hinterlassen hat, ist mehr als Geschichte; es ist ein Vermächtnis voller Wahrheit, Kraft und Liebe, das unser Denken, Handeln und Glauben prägt.

Die Lektion Schritt für Schritt

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Kolosser 1,18Warum ist Jesus die Mitte von allem?Kern

Worum es geht

Kein Mensch hat eine größere Spur in der Geschichte hinterlassen als Jesus, und keiner hat mehr verändert als er. Er ist das Herz der Bibel, der Mittelpunkt der Heilsgeschichte und das Haupt der Gemeinde. Paulus beschreibt ihn als den Anfang und den Erstgeborenen aus den Toten, der in allem den ersten Platz einnimmt (Kolosser 1,18). Seine Lehre bringt Leben, seine Wahrheit macht frei (Johannes 8,32), und sein Opfer erlöst: Er kam nicht, um bedient zu werden, sondern um selbst zu dienen und mit seinem Leben das Lösegeld für viele zu bezahlen (Markus 10,45). Jesus ist also nicht bloß ein herausragender Lehrer unter vielen. Seine Einmaligkeit liegt darin, dass er einen göttlichen Anspruch erhebt und durch sein Leben, sein Sterben und sein Auferstehen die Geschichte der Menschheit entscheidend geprägt hat. Er selbst sagt von sich, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und dass niemand anders als durch ihn zum Vater kommt (Johannes 14,6).

Was das für dich heißt

Wenn Jesus die Mitte von allem ist, dann kann er nicht am Rand deines Lebens stehen. Viele Menschen schätzen ihn als weisen Lehrer oder als moralisches Vorbild und lassen es dabei bewenden. Doch ein Lehrer bittet um Zustimmung, ein Erlöser bittet um Vertrauen. Frag dich ehrlich, wo Jesus in deinem Alltag steht: Ist er eine Randfigur, die du bei Bedarf befragst, oder das Herz, um das sich alles dreht? Seine Wahrheit will dich frei machen, und sein Opfer will dich erlösen. Beides geschieht nicht in der Theorie, sondern dort, wo du ihn als deinen Retter annimmst. Darum ist der christliche Glaube kein Regelwerk, sondern eine Beziehung zu einer Person. Wer diese Person kennt, hält den Schlüssel zu allem anderen in der Hand.

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Lukas 1,1Ist Jesus historisch belegbar?Vertiefung

Worum es geht

Jesus ist keine Legende und keine bloße Glaubensfigur, sondern eine historische Person, deren Leben außerordentlich gut belegt ist. Die Schriften des Neuen Testaments gehören zu den am besten überlieferten Texten der Antike. Zwischen den Originalen und den ältesten erhaltenen Abschriften liegen teilweise nur wenige Jahre. Trotzdem werden gerade diese Texte oft besonders kritisch beäugt, während andere antike Quellen mit viel größerem zeitlichem Abstand ohne Zögern anerkannt werden. Lukas beginnt seinen Bericht mit dem Hinweis, dass viele es unternommen haben, die Ereignisse aufzuschreiben, die sich unter ihnen erfüllt hatten (Lukas 1,1). Die Evangelien beruhen auf Augenzeugenberichten und sind in ihrer Überlieferung außerordentlich gut gesichert. Das stärkt den Glauben und gibt ihm einen festen Boden, auf dem er auch Fragen und Kritik standhalten kann.

Was das für dich heißt

Dein Glaube ist kein vages Gefühl und keine schöne Geschichte, die man glauben kann oder auch nicht. Er gründet auf Ereignissen, die in Raum und Zeit geschehen sind, und auf Zeugen, die dabei waren. Das darf dich gelassen machen, wenn dir jemand entgegnet, die Bibel sei doch nur ein altes Märchenbuch. Du glaubst nicht an eine Legende, sondern an einen realen Erlöser, der wirklich gelebt, gelitten und den Tod überwunden hat. Diese Sicherheit trägt auch in Zeiten, in denen sich dein Gefühl zurückzieht: Was wahr ist, bleibt wahr, ob du es gerade spürst oder nicht. Der Hebräerbrief hält fest, dass Jesus Christus über alle Zeiten hinweg unverändert derselbe bleibt (Hebräer 13,8). Auf diesen Felsen kannst du dein Leben bauen.

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Johannes 1,1-3Jesus ist nicht nur ein Mensch: Er ist Gott.Kern

Worum es geht

Dass Jesus wahrer Gott ist, zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Heilige Schrift. Schon im Alten Testament bezeugt Gott selbst, dass es außer ihm keinen Retter gibt (Jesaja 43,10-11). Das Johannesevangelium setzt genau dort an: Das Wort war im Anfang bei Gott und war selbst Gott, und alles, was existiert, ist durch dieses Wort geschaffen worden (Johannes 1,1-3). Paulus bezeugt, dass Gott in seiner ganzen Fülle leibhaftig in Jesus wohnt (Kolosser 2,9) und dass er das sichtbare Abbild des unsichtbaren Gottes ist, durch den und für den alles erschaffen wurde (Kolosser 1,15-17). Thomas bekennt ihn nach der Auferstehung als seinen Herrn und seinen Gott (Johannes 20,28), und der Hebräerbrief lässt den Vater selbst den Sohn als Gott anreden, dessen Thron ewig besteht (Hebräer 1,8). Jesus trägt göttliche Eigenschaften: Ewigkeit (Johannes 8,58), Allmacht (Matthäus 28,18) und Allwissenheit (Johannes 2,24-25); er vergibt Sünden (Markus 2,5-7) und nimmt Anbetung an (Matthäus 14,33).

Was das für dich heißt

Die Gottheit Jesu ist kein späteres Dogma, das die Kirche irgendwann beschlossen hätte; sie ist von Anfang an biblisch bezeugt. Das hat Folgen für dein Vertrauen: Nur weil Jesus wahrer Gott ist, hat sein Opfer unendlichen Wert, und nur als göttlicher Mittler kann er dich mit dem Vater versöhnen. Achte einmal darauf, wie Jesus von sich spricht. Er nennt sich das Licht der Welt (Johannes 8,12), die Auferstehung und das Leben (Johannes 11,25) und den guten Hirten (Johannes 10,11). Das sind Aussagen, die das Alte Testament auf Gott selbst bezieht; denk nur an Psalm 23, wo der HERR als Hirte beschrieben wird. Wer so redet, ist entweder anmaßend, oder er ist, was er sagt. Wenn du zu Jesus betest, betest du zu Gott. Wenn er dir vergibt, vergibt dir Gott. Deshalb kannst du ihm dein ganzes Leben anvertrauen.

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Johannes 1,14Ganz Mensch: Warum das genauso wichtig istKern

Worum es geht

Jesus war nicht nur ganz Gott, sondern auch ganz Mensch, und diese Wahrheit ist grundlegend für sein Amt als Mittler. Der Sohn Gottes wurde uns in jeder Hinsicht gleich, jedoch ohne Sünde. Johannes bezeugt, dass das ewige Wort Fleisch wurde und unter uns wohnte (Johannes 1,14). Der Hebräerbrief beschreibt ihn als Hohepriester, der Mitleid mit unseren Schwächen hat, weil er in allem versucht wurde wie wir, aber nicht sündigte (Hebräer 4,15), und der seinen Brüdern in allem gleich werden musste, damit er die Schuld des Volkes sühnen konnte (Hebräer 2,17). Jesus hatte einen menschlichen Leib, eine menschliche Seele und einen menschlichen Geist. Er wurde geboren (Matthäus 1,25), wuchs heran (Lukas 2,52), wurde müde (Johannes 4,6), hatte Hunger (Matthäus 4,2), empfand Trauer (Johannes 11,35) und starb einen körperlichen Tod (Lukas 23,46). Paulus nennt ihn den einen Mittler zwischen Gott und uns Menschen und betont dabei ausdrücklich, dass dieser Mittler ein Mensch ist (1. Timotheus 2,5).

Was das für dich heißt

Die wahre Menschheit Jesu ist genauso wichtig wie seine Gottheit. Hätte Jesus nicht als Mensch gelebt, hätte er nicht an deiner Stelle für deine Sünden sterben können. Durch sein Menschsein identifiziert er sich vollkommen mit dir, nicht nur äußerlich, sondern existenziell. Seine Versuchungen, sein Leiden, seine Gebete und sein Tod bezeugen, dass er wirklich einer von uns war. Das bedeutet: Er kennt deine Müdigkeit, deinen Hunger, deine Trauer und deine Anfechtung nicht aus der Theorie, sondern aus eigener Erfahrung. Du kommst mit deinen Schwächen zu jemandem, der weiß, wovon du redest. Diese Wahrheit schützt zugleich vor Irrlehre: Schon im ersten Jahrhundert wurde die Menschheit Jesu geleugnet, eine Lehre, die man Doketismus nennt. Der Apostel Johannes hält dagegen: Das Bekenntnis, dass Jesus Christus wirklich im Fleisch gekommen ist, ist ein Kennzeichen des Geistes Gottes (1. Johannes 4,2). Wer Jesus das Menschsein abspricht, nimmt ihm damit auch die Möglichkeit, an unserer Stelle zu sterben.

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Galater 4,4-5Warum wurde der ewige Sohn Gottes Mensch?Vertiefung

Worum es geht

Die Menschwerdung Jesu ist keine kosmische Fußnote, sondern die Erfüllung eines Heilsplans, der schon vor Grundlegung der Welt bestand (1. Petrus 1,20). Zu der Zeit, die Gott dafür bestimmt hatte, sandte er seinen Sohn, um uns vom Gesetz loszukaufen und als seine Kinder anzunehmen (Galater 4,4-5). Die Bibel nennt mehrere Gründe: Er kam, um Verlorene zu suchen und zu retten (Lukas 19,10), um uns ein Beispiel zu hinterlassen (1. Petrus 2,21), um die Werke des Teufels zu zerstören (1. Johannes 3,8), um die Welt mit Gott zu versöhnen (2. Korinther 5,19) und um dauerhaft für alle einzutreten, die durch ihn den Weg zu Gott finden (Hebräer 7,25). Sechs Hauptziele lassen sich festhalten: die Offenbarung Gottes (Johannes 1,18; Kolosser 1,15), die Erlösung des Menschen (1. Johannes 4,10), die Zerstörung der Macht des Teufels (Hebräer 2,14), die Einsetzung des neuen Bundes (Lukas 22,20), das Vorbild für wahres Menschsein (Philipper 2,5-8) und der Eintritt für uns beim Vater (Hebräer 4,14-16).

Was das für dich heißt

Die Menschwerdung war kein Selbstzweck, sondern Teil von Gottes Rettungsplan. Der Schöpfer selbst tritt in seine Schöpfung ein, um den Menschen zu erlösen, zu erneuern und in die Gemeinschaft mit Gott zurückzuführen. Die Kette ist unzerreißbar: Ohne Menschwerdung kein Kreuz, ohne Kreuz keine Vergebung, ohne Vergebung keine Versöhnung. Das verändert dein Gottesbild. Gott bleibt nicht auf Distanz; er kommt selbst und bezahlt den Preis. Diese Sendung zeigt Gottes Herzschlag: eine tiefe Liebe zu seiner verlorenen Schöpfung. Nimm dir die sechs Ziele einmal einzeln vor und frag dich, welches dich gerade am meisten anspricht. Brauchst du heute vor allem den, der dir den Vater zeigt, den, der dich loskauft, den, der den Feind besiegt hat, oder den, der beim Vater für dich eintritt? Er ist all das zugleich, und er ist es für dich.

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Markus 10,45Wie hat Jesus gelebt und gedient?Praxis

Worum es geht

Jesus lebte ein vollkommenes Leben im Gehorsam gegenüber Gott, frei von Sünde, voller Liebe, Barmherzigkeit und Wahrheit. Petrus bezeugt, dass er nie gesündigt und nie ein falsches Wort gesprochen hat (1. Petrus 2,22). Er zog durch Städte und Dörfer, lehrte, verkündigte die gute Nachricht vom Reich Gottes und heilte Kranke (Matthäus 9,35). Sein Leben war geprägt von Demut (Markus 10,45), Gehorsam gegenüber dem Vater (Johannes 5,19), Mitgefühl (Lukas 19,41; Johannes 11,35; Markus 1,41), kraftvollem Handeln (Markus 4,39; Johannes 11,43) und der Verkündigung des Reiches Gottes (Markus 1,15). Den Willen dessen zu tun, der ihn gesandt hatte, war für ihn so lebensnotwendig wie Nahrung (Johannes 4,34). Sein Dienst war umfassend: Er lehrte mit Vollmacht (Matthäus 7,29), heilte und tat Wunder (Matthäus 11,5), vergab Sünden (Markus 2,5), deckte religiöse Heuchelei auf (Matthäus 23) und rief zur Umkehr und zum Glauben an das Evangelium (Markus 1,15). Er machte sich selbst klein und ging in Gehorsam den Weg bis zum Tod am Kreuz (Philipper 2,8).

Was das für dich heißt

Das Leben Jesu zeigt dir, wie ein Leben in vollkommener Gemeinschaft mit Gott aussieht. Er war das Licht der Welt (Johannes 8,12), die Wahrheit in Person (Johannes 14,6) und der gute Hirte (Johannes 10,11); sein ganzes Wirken war Ausdruck göttlicher Liebe in menschlicher Gestalt. Bemerkenswert ist, dass Jesus seine Vollmacht nie zur Selbstdarstellung einsetzte, sondern immer zum Dienst an den Menschen. Als Gesalbter vereint er die drei Ämter des Alten Testaments in sich: Prophet, der die Wahrheit verkündigt, Priester, der Mittler und Opfer zugleich ist, und König, der über das Reich Gottes herrscht. Menschen begegnete er ohne Ansehen der Person, voller Gnade und Wahrheit. Petrus sagt, dass Christus dir ein Beispiel hinterlassen hat, damit du in seinen Fußspuren gehst (1. Petrus 2,21). Sein Dienstverständnis ist eine Einladung an dich: nicht herrschen, sondern dienen. Welche seiner Eigenschaften möchtest du stärker in deinem Leben sehen, und wo kannst du seinem Dienen in deinem Alltag folgen?

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1. Korinther 15,3-4Warum ist das Kreuz mehr als ein Symbol?Kern

Worum es geht

Das Kreuz ist der Mittelpunkt des Evangeliums. Dort offenbaren sich Gottes Gerechtigkeit und Gottes Liebe zugleich. Jesus starb freiwillig den Tod eines Verbrechers, obwohl er ohne Sünde war, und er starb stellvertretend für uns, um uns mit Gott zu versöhnen. Petrus schreibt, dass Jesus unsere Sünden selbst ans Kreuz getragen hat und dass seine Wunden uns Heilung bringen (1. Petrus 2,24); der Schuldlose litt für die Schuldigen, um uns zu Gott zu führen (1. Petrus 3,18). Paulus fasst das Evangelium so zusammen: Christus starb für unsere Sünden, wurde begraben und am dritten Tag auferweckt, genau wie die Schrift es angekündigt hatte (1. Korinther 15,3-4). Vier Aspekte machen den Kreuzestod aus: Stellvertretung (Jesaja 53,4-6), Sühne (Hebräer 9,22), Lösegeld (Markus 10,45) und Versöhnung (Römer 5,1). Die Auferstehung ist der Sieg über Tod und Grab. Sie bestätigt seine Gottheit und seinen Anspruch als Retter und sichert unsere Hoffnung auf ewiges Leben (Römer 4,25). Ohne sie wäre unser Glaube nichtig (1. Korinther 15,17).

Was das für dich heißt

Ohne Kreuz gäbe es keine Vergebung, ohne Auferstehung keine Hoffnung. Der Tod Jesu ist der Wendepunkt der Menschheitsgeschichte, seine Auferstehung das feste Fundament deines Glaubens. Paulus weiß, dass die Botschaft vom Kreuz für viele nach Torheit klingt; für die, die gerettet werden, ist sie die Kraft Gottes (1. Korinther 1,18). Darum ist das Kreuz mehr als ein Schmuckstück oder ein Symbol: Es ist der Ort, an dem deine Schuld getragen wurde. Und das Grab ist leer. Jesus ist nicht im Grab geblieben; er lebt und ist Herr. Durch seine Auferstehung bist du zu einer lebendigen Hoffnung wiedergeboren (1. Petrus 1,3). Das trägt dich auch in tiefster Dunkelheit, am Krankenbett und am Grab: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Das Leben hat gesiegt. Jesus verspricht dem, der an ihn glaubt, ein Leben, das der Tod nicht beenden kann (Johannes 11,25).

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Apostelgeschichte 1,11Er ist erhöht, und er kommt wiederKern

Worum es geht

Nach seiner Auferstehung erschien Jesus seinen Jüngern über vierzig Tage hinweg und sprach mit ihnen über das Reich Gottes (Apostelgeschichte 1,3). Dann kehrte er in den Himmel zurück: Noch während er sie segnete, wurde er vor ihren Augen in den Himmel aufgenommen (Lukas 24,51). Den zurückbleibenden Jüngern wurde zugesagt, dass dieser Jesus auf dieselbe Weise zurückkehren wird, wie er vor ihren Augen gegangen ist (Apostelgeschichte 1,11). Die Himmelfahrt bedeutet, dass Jesus seinen Platz zur Rechten Gottes eingenommen hat (Markus 16,19), wo er als Fürsprecher und Hohepriester für uns eintritt (Hebräer 7,25). Seine Wiederkunft wird sichtbar und in Macht geschehen: Er kommt, um die Welt zu richten und sein Reich aufzurichten (Matthäus 25,31-34), und alle Menschen werden ihn sehen (Offenbarung 1,7). Der Herr kommt selbst vom Himmel herab, und die Seinen bleiben dann für immer bei ihm (1. Thessalonicher 4,16-17). Bei seiner Wiederkunft wird jeder Mensch Rechenschaft geben (2. Korinther 5,10).

Was das für dich heißt

Die Himmelfahrt zeigt, dass Jesus nicht nur auferstanden, sondern auch erhöht ist. Er sitzt zur Rechten Gottes, ausgestattet mit Autorität und Herrlichkeit, und tritt dort für dich ein. Wenn du betest, hast du einen Fürsprecher, der lebt. Seine Wiederkunft ist keine vage Hoffnung, sondern eine sichere Verheißung, und sie ist beides zugleich: Trost und Herausforderung. Trost, weil Gerechtigkeit kommen wird und kein Unrecht das letzte Wort behält. Herausforderung, weil du bereit sein sollst. Wer weiß, dass Christus wiederkommt, lebt bewusster, klarer und fokussierter. Diese Hoffnung ist kein theologisches Konzept für Fachleute, sondern eine reale Erwartung, die dich motiviert, heute für ihn zu leben. Frag dich deshalb ehrlich, wie du dich persönlich auf sein Kommen vorbereitest und was sich in deinem Alltag ändern würde, wenn du jeden Tag mit ihm rechnest.

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Wenn wir all das zusammennehmen, wird deutlich: Jesus ist nicht lediglich ein bedeutender Lehrer oder ein moralisches Vorbild. Er ist der Sohn Gottes und der Retter der Welt. Seine Person verbindet Himmel und Erde, Gott und Mensch, Ewigkeit und Gegenwart. Alles, was Christen glauben, hoffen und leben, wurzelt in ihm.

Zum Mitnehmen

Ganz Gott und ganz Mensch

Nur weil Jesus wahrer Gott ist, hat sein Opfer unendlichen Wert. Nur weil er wahrer Mensch ist, kann er mitfühlen, mitleiden und mittragen. Diese doppelte Natur macht ihn einzigartig und vertrauenswürdig zugleich.

Kolosser 2,9; Hebräer 4,15

Kein anderer hat das gewagt

Kein Religionsstifter hat den Anspruch erhoben, Sünden zu vergeben oder Macht über den Tod zu besitzen. Jesus tat beides und bewies es durch sein leeres Grab.

Markus 2,5-7; 1. Korinther 15,3-4

Nicht herrschen, sondern dienen

Als Prophet verkündigte er Gottes Wort, als Priester trat er stellvertretend für uns ein, als König regiert er über sein Reich der Gnade. Sein Dienen ist eine Einladung, ihm darin zu folgen.

Markus 10,45

Geschenk, Opfer, Wunder, Hoffnung

Sein Leben war das größte Geschenk, sein Tod das größte Opfer, seine Auferstehung das größte Wunder und seine Wiederkunft ist die größte Hoffnung. Wer ihm vertraut, wird nicht zuschanden; wer ihm folgt, findet Sinn, Hoffnung und ewiges Leben.

Merkvers

Johannes 14,6

Den Wortlaut findest du auf bibleserver.com (öffnet in neuem Tab); hier stehen bewusst nur die Stellenangaben.

Zum Weiterdenken

  1. Was unterscheidet Jesus für dich von allen anderen Menschen der Geschichte, und warum ist er das Zentrum deines Glaubens?
  2. Wie hilft dir das Wissen, dass Jesus ganz Gott und zugleich ganz Mensch ist, dich von ihm verstanden zu fühlen und ihm zu vertrauen?
  3. Was bedeutet dir die Auferstehung Jesu persönlich, und wie verändert die Erwartung seiner Wiederkunft deinen Alltag?