Die Grundlage einer christlichen Ehe
Die Ehe ist Gottes Idee: ein Geheimnis, das trägt, wenn er ihr Zentrum ist.
- Worum es geht
- Die Ehe ist keine Erfindung von Menschen, sondern Gottes Einrichtung von Anfang an: ein Geheimnis, das die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde widerspiegelt. Eine gute Ehe wächst dort, wo beide in sie investieren und Gott ihr Zentrum ist.
- Leitvers
- Epheser 5,32
- Für euch als Paar
- Ihr versteht, warum eure Ehe vor Gott so hoch steht, wo Probleme wirklich entstehen und warum der erste Schritt bei jedem von euch selbst beginnt: in der eigenen Beziehung zu Jesus.
- Im Seminar
- Lektion 1 von 7
Was verstehst du unter der Ehe? Welche Bedeutung hat sie für dich, und wie stellst du dir eine gute Ehe vor? Mit diesen drei Fragen beginnt die Lektion, und sie sind ernst gemeint. Denn die Ehe ist etwas Besonderes und zugleich etwas Herausforderndes: Sie ist nicht einfach da, sondern entsteht dort, wo zwei Menschen sich mit ihr auseinandersetzen und in sie investieren. Heute wird ein großer Teil aller Ehen wieder geschieden, und für viele hat die Ehe ihre Wichtigkeit verloren. Sollen wir sie also aufgeben oder gar nicht mehr heiraten? Die Bibel lehrt das Gegenteil: Die Ehe ist Gottes Idee und etwas ganz Besonderes. Darum geht es in dieser ersten Lektion: um das Fundament, auf dem eine christliche Ehe steht.
Die Lektion Schritt für Schritt
8 von 8 sichtbarEine gute Ehe entsteht nicht von selbstKern
Worum es geht
Die Ehe ist etwas Besonderes, und sie ist gleichzeitig herausfordernd. Eine gute Ehe fällt nicht vom Himmel und ist auch nicht einfach sofort da; sie entwickelt sich, indem zwei Menschen sich intensiv mit ihr auseinandersetzen. Wer in die Ehe investiert, kann auch etwas aus ihr herausholen. Wer nicht investiert, verliert mit der Zeit selbst das, was noch übrig geblieben ist. Arbeiten beide an ihrer Ehe, kann sie das Schönste auf der Welt sein. Lassen sie den Fleiß weg, kann aus derselben Ehe ein lebenslanger Kampf zwischen zwei Menschen werden, die sich kaum noch ertragen. Heute zerbricht ein großer Teil aller Ehen, und die Ehe steht für viele nicht mehr im Vordergrund; sie hat an Wichtigkeit verloren. Heißt das, dass wir die Ehe gleich aufgeben oder besser gar nicht erst heiraten sollten? Das Wort Gottes lehrt genau das Gegenteil: Die Ehe ist etwas ganz Besonderes. Genau aus diesem Grund hat Gott sie geschaffen.
Was das für euch heißt
Für euch als Paar ist das vor allem ein Auftrag: Eure Ehe bekommt, was ihr in sie hineingebt. Dass sie nicht von allein gut ist und Herausforderungen dazugehören, spricht also nicht gegen eure Ehe, sondern dafür, an ihr zu arbeiten. Die drei Fragen vom Anfang der Lektion gehören darum euch beiden: Beantwortet sie ehrlich, jeder für sich. Eure Antworten müssen nicht gleich ausfallen, aber sie zeigen, mit welchen Vorstellungen ihr gestartet seid und woran ihr heute arbeitet. Und wer sich, allen Zahlen zum Trotz, immer wieder neu für seine Ehe entscheidet, greift nach dem, was Gott mit der Ehe gemeint hat.
1. Mose 2,23Warum sollte Adam im Paradies nicht allein bleiben?Kern
Worum es geht
Die Ehe ist keine Erfindung von Menschen. Sie beginnt ganz am Anfang des Wortes Gottes, beim ersten Menschen, bei Adam. Adam lebte im Paradies. Wieso brauchte er dann noch eine Frau? Gott wusste, dass Adam etwas fehlte. Er war allein, und um das zu ändern, schuf Gott die Frau. So könnte man es formulieren: Der Mann fand in der Frau seine Ergänzung, und die Frau im Mann. Gott wollte nicht, dass der Mensch einsam ist. In 1. Mose 2,23 reagiert Adam erleichtert auf die Frau, die Gott ihm zuführt: In ihr erkennt er das Gegenüber, das ihm bisher gefehlt hat, aus ihm selbst hervorgegangen und darum zu ihm gehörig. Den Namen, den er ihr gibt, Männin, begründet er mit ihrer Herkunft aus dem Mann. Die Ehe hat also einen sehr frühen Beginn; sie ist eine göttliche Einrichtung, die schon bei Adam und Eva anfängt. Vor diesem Hintergrund stellt die Lektion eine unbequeme Frage: Kann es dann heute richtig sein, dass sich so viele Menschen trennen?
Was das für euch heißt
Wenn Gott die Ehe geschaffen hat, dann ist auch eure Ehe seine Idee. Das gibt ihr Würde und eine Richtung: Ihr seid einander gegeben, damit keiner von euch allein bleibt, und jeder von euch bringt etwas mit, das den anderen ergänzt. Schaut euch deshalb einmal mit Adams Blick an: als den Menschen, den Gott euch zugeführt hat, damit ihr nicht allein seid.
Drei Sätze über die Ehe: Wie lautet eurer?Vertiefung
Worum es geht
An dieser Stelle hält die Lektion inne und stellt eine Aufgabe: Wenn du ein Zitat über die Ehe schreiben würdest, wie könnte es lauten? Zur Anregung nennt sie einige Beispiele. Friedrich Wilhelm Nietzsche beschreibt die Ehe als eine lange Unterhaltung und meint, eine gute Ehe beruhe auf dem Talent zur Freundschaft. Robert Quillen nennt eine glückliche Ehe die Verbindung zweier Menschen, die gut verzeihen können. Und ein dritter Satz, der dem Pastor und Autor Timothy Keller zugeschrieben wird, beschreibt die Ehe als mehr als ein Bündnis: als eine lebenslange Reise. Drei sehr unterschiedliche Stimmen: Die eine betont das Gespräch, das nicht abreißt, und die Freundschaft zwischen den Ehepartnern, die zweite die Bereitschaft zu vergeben, die dritte den langen Weg, der mit der Hochzeit erst beginnt. Wer einen eigenen Satz formuliert, macht sich dabei seine Vorstellungen von der Ehe bewusst. Und genau um diese Vorstellungen geht es im nächsten Schritt.
Was das für euch heißt
Nehmt euch für diese Aufgabe wirklich ein paar Minuten. Jeder von euch schreibt zuerst für sich einen Satz auf, der die Ehe so beschreibt, wie er sie versteht oder sich wünscht. Dann legt ihr die Sätze nebeneinander. Vielleicht entdeckt ihr Unterschiede: Der eine denkt eher an Freundschaft und Gespräch, die andere an den gemeinsamen Weg oder an das Verzeihen. Fragt euch, welche Vorstellungen von der Ehe und welche Erwartungen an den anderen in euren Sätzen stecken. Genau die nimmt die Lektion im nächsten Schritt unter die Lupe.
Die Ehe ist ein Geheimnis, kein ProblemKern
Worum es geht
Dass heute so viele Ehen zerbrechen und immer weniger überhaupt geschlossen werden, führt die Lektion auf eine gemeinsame Wurzel zurück: ein falsches Verständnis davon, was die Ehe eigentlich ist. Die Ehe ist im Wesentlichen ein Geheimnis und kein Problem. Nur wird sehr oft ein Problem aus ihr gemacht. Wie geschieht das? Probleme entstehen, wenn wir uns falsche Vorstellungen von der Ehe machen und bestimmte Voraussetzungen oder hohe Maßstäbe an den Ehepartner anlegen. Die Lektion stellt an dieser Stelle zwei Fragen: Welche Voraussetzungen und Maßstäbe werden oft an den eigenen Partner gesetzt? Und warum ist es leichter, jemand anderen verändern zu wollen, als sich selbst? Dann spitzt sie zu: Probleme wachsen dort, wo jeder die Schuld nur beim anderen sucht. Und genau an dieser Stelle hilft uns die Bibel, diese entscheidenden Probleme aufzulösen. Sie lenkt den Blick weg von der Frage, was der andere alles falsch macht, und hin zu der Frage, was Gott von mir selbst in dieser Ehe erwartet.
Was das für euch heißt
Schaut ehrlich auf die Maßstäbe, die ihr aneinander anlegt. Welche davon habt ihr je ausgesprochen? Genau dort, bei falschen Vorstellungen und hohen Erwartungen an den Partner, entstehen Probleme in einer Ehe. Der Weg heraus beginnt darum nicht beim Partner, sondern bei euch selbst: bei der Bereitschaft, sich selbst verändern zu lassen, statt den anderen verändern zu wollen. Das ist unbequem, aber es ist der Punkt, an dem die Bibel ansetzt und an dem sich in einer Ehe wirklich etwas bewegt.
Epheser 5,32Das große Geheimnis: Christus und seine GemeindeKern
Worum es geht
Der Apostel Paulus, ein Mann Gottes, der vom Heiligen Geist erfüllt war, gibt uns einige Hinweise zur Ehe. Er kannte die Probleme der Menschen und konnte durch die Eingebung des Heiligen Geistes Wichtiges weitergeben, das auch für unsere Zeit gilt. Bemerkenswert ist, dass schon vor 2000 Jahren über die Rollenverteilung in der Ehe gesprochen wurde. Obwohl die Frau damals keine hohe Stellung in der Gesellschaft hatte, spricht Paulus beide an, die Frau wie den Mann, und beschreibt, wie sie in der Ehe zueinander stehen. Die Lektion hält fest: Genau diese Rollenverteilung ist auch heute für uns von Bedeutung. Das Wort Gottes nennt die Ehe zudem ein Geheimnis. Welches Geheimnis könnte das sein? In Epheser 5,32 räumt Paulus ein, dass er mit seinen Worten über die Ehe ein Geheimnis von großer Tragweite berührt, und er sagt, wovon er in Wahrheit spricht: von Christus und von der Gemeinde, die zu ihm gehört. Die Ehe spiegelt also die Beziehung von Christus zur Gemeinde wider, und umgekehrt. Diese Aussage verändert einfach alles. Die Ehe hat vor Gott eine so hohe Stellung, dass er sogar das Größte überhaupt mit ihr vergleicht: das Erlösungswerk von Jesus Christus für die Gemeinde. Es war also Gottes Wille, dass die Ehe zwischen Mann und Frau etwas ganz Besonderes ist.
Was das für euch heißt
Lasst diesen Vergleich einen Moment auf euch wirken: Eure Ehe ist ein Abbild davon, wie Christus an seiner Gemeinde hängt und wie die Gemeinde zu ihm gehört. Eure Ehe ist kein Problem, das gelöst werden muss, sondern ein Geheimnis, in das ihr immer tiefer hineinwachsen dürft. Das Erlösungswerk Jesu ist das Größte, was Gott getan hat, und genau damit stellt er eure Ehe in eine Reihe. Ihr habt also allen Grund, sie ernst zu nehmen, sie zu schützen und in sie zu investieren.
Gott im Zentrum: das Fundament, das trägtPraxis
Worum es geht
Die Ehe muss auf ein solides Fundament gebaut werden, damit sie nicht bei jedem unvorhergesehenen Ereignis ins Schwanken gerät. Weil die Ehe eine Schöpfung Gottes ist, muss sie auch genau in diese Richtung ausgerichtet sein: Gott muss unser Zentrum in der Ehe sein. Es beginnt dabei nicht beim Paar, sondern bei jedem Einzelnen. Zuerst richtet sich jeder Ehemann und jede Ehefrau persönlich auf Gott aus. Jeder baut seine eigene Beziehung zu Jesus auf, und diese Beziehung wirkt sich dann positiv auf die Ehe aus. Denn Gott gibt der Frau, was sie in die Ehe einbringen soll, und Gott gibt dem Mann, was er in die Ehe einbringen soll. Das ist der erste Schritt und das grundlegende Prinzip, auf dem alles Weitere aufbaut; die weiteren Aspekte folgen in den nächsten Lektionen. Die Übersicht zur Lektion nennt als Teil dieses Fundaments außerdem das gemeinsame Gebet und das gemeinsame Bibelstudium als Paar: Christus ist die Grundlage der Ehe.
Was das für euch heißt
Ganz praktisch heißt das: Fangt nicht beim anderen an, sondern jeder bei sich selbst. Fragt euch, jeder für sich, wie es um eure eigene Beziehung zu Jesus steht: ob ihr betet, ob ihr in der Bibel lest, ob ihr euch von Gott ausrichten lasst. Das ist kein Rückzug aus der Ehe, sondern ihr Fundament, denn was Gott jedem von euch gibt, bringt ihr in die Ehe ein. Wenn beide so auf Gott ausgerichtet sind, entsteht eine Ehe, die nicht bei jedem Sturm ins Wanken gerät. Nehmt euch außerdem als Paar Zeit für Gott: Betet miteinander, und lest gemeinsam in der Bibel. So wird Christus nicht nur für jeden von euch, sondern für euch als Paar zum Zentrum, und genau dorthin gehört er.
1. Mose 2,18-24Der rote Faden: von der Schöpfung bis zur TreueVertiefung
Worum es geht
Durch das ganze Wort Gottes zieht sich ein roter Faden für die Ehe. Gott hat die Ehe nicht einfach geschaffen und es dabei bewenden lassen; er hat Anweisungen und Hinweise gegeben, wie wir eine gute Ehe führen können. Sein Ziel ist klar: Er möchte, dass du eine gute Ehe führst. In 1. Mose 2,18-24 schafft Gott den Menschen als Mann und Frau, hält fest, dass der Mensch nicht allein bleiben soll, schafft Eva als Gefährtin für Adam und führt beide zusammen. Damit ist die Ehe als göttliche Einrichtung begründet. In Epheser 5,22-33 beschreibt Paulus die Ehe als tiefes Geheimnis, das die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde widerspiegelt; die Ehepartner sollen einander lieben und ehren, und das Vorbild dafür ist Christus, der seiner Gemeinde in Liebe begegnet und für sie sein Leben eingesetzt hat. 2. Mose 20,14 und Matthäus 19,3-6 stehen für Treue und Exklusivität: Das Gebot gegen den Ehebruch unterstreicht, wie wichtig die Treue in der Ehe ist, und Jesus betont die Unauflöslichkeit der Ehe. Mann und Frau bilden in ihr eine Einheit, die Gott selbst gestiftet hat, und diese Einheit darf kein Mensch wieder auflösen. 1. Korinther 7,3-5 zeigt die Ehe als Ort der Liebe und des Respekts: Eheleute sollen die Bedürfnisse des anderen achten und einander die körperliche Nähe nicht vorenthalten; eine Ausnahme sieht Paulus nur für eine begrenzte Zeit vor, die beide für Gebet und Hingabe an Gott nutzen.
Was das für euch heißt
Diese vier Stationen sind Anweisungen und Hinweise von einem Gott, der will, dass eure Ehe gelingt. Lest die Stellen gemeinsam nach, in Ruhe und mit der Frage, was Gott euch darin über eure Ehe zeigt. Achtet dabei auf zwei Dinge, die euch ganz direkt betreffen: auf die Treue, mit der ihr als Einheit zusammenbleibt, weil Gott selbst euch verbunden hat, und auf die Bedürfnisse des anderen, die ihr ernst nehmt, auch in der Nähe und Intimität, statt einander Nähe vorzuenthalten.
Maleachi 2,14-16Der rote Faden: Bund, Anweisungen und LiebeVertiefung
Worum es geht
Der rote Faden geht weiter. In Maleachi 2,14-16 spricht Gott durch den Propheten und betont, dass die Ehe ein heiliger Bund ist, den er selbst bezeugt hat; er verurteilt die Untreue und lässt keinen Zweifel daran, wie sehr ihm die Scheidung zuwider ist. In 1. Petrus 3,1-7 gibt Petrus praktische Anweisungen für das Eheleben, zuerst an die Frauen: Ihre Aufgabe ist die Unterordnung unter den eigenen Mann und ein reines Leben, das für sich spricht. Dann an die Männer: Sie sollen ihrer Frau mit Verständnis begegnen und sie ehren. Kolosser 3,18-19 stellt die Ehe in den Rahmen der Nächstenliebe und des gegenseitigen Respekts: Paulus erinnert die Frauen daran, dass die Unterordnung unter den eigenen Mann zu einem Leben gehört, das dem Herrn entspricht; die Männer ermahnt er, ihre Frauen zu lieben und Bitterkeit ihnen gegenüber gar nicht erst aufkommen zu lassen. Und 1. Korinther 13,4-7 beschreibt die Eigenschaften der Liebe. Dieses Kapitel wird oft auf die Nächstenliebe im Allgemeinen bezogen, doch die Eigenschaften der Liebe, die Paulus dort beschreibt, Geduld und Freundlichkeit, keine Eifersucht und keine Prahlerei, sind auch für eine gesunde Ehe unverzichtbar.
Was das für euch heißt
Drei Dinge aus diesem Teil dürft ihr festhalten. Eure Ehe ist ein Bund, den Gott selbst bezeugt hat; das macht Treue zu einer Sache zwischen euch und ihm. Gott gibt jedem von euch eine eigene Aufgabe: der Frau, dass sie sich ihrem Mann unterordnet und durch ihr Leben ein Vorbild ist; dem Mann, dass er seiner Frau mit Verständnis begegnet, sie ehrt und sie ohne Bitterkeit liebt. Und die Liebe, die eure Ehe braucht, hat ein Gesicht: Sie bringt Geduld auf, begegnet dem anderen freundlich und lässt Eifersucht und Prahlerei keinen Raum. Prüft eure Ehe an diesen Eigenschaften, liebevoll und ehrlich.
Zum Mitnehmen
Gottes Einrichtung von Anfang an
Die Ehe ist keine menschliche Erfindung, sondern eine göttliche Einrichtung, die schon bei Adam und Eva beginnt.
1. Mose 2,18-24
Aus der Einsamkeit in die Einheit
Gott schuf die Ehe, um den Menschen aus der Einsamkeit zu holen und eine vollständige Einheit zu schaffen, in der Mann und Frau einander ergänzen.
Ein Geheimnis, kein Problem
Die Bibel nennt die Ehe ein besonderes Geheimnis, das die Beziehung zwischen Christus und der Gemeinde widerspiegelt. Das zeigt, wie hoch die Ehe vor Gott steht.
Epheser 5,32
Erwartungen prüfen, bei sich anfangen
Probleme entstehen oft durch unrealistische Erwartungen und die Schuldzuweisung an den Partner. Die Bibel setzt bei der eigenen Veränderung und bei Gottes Prinzipien an.
Investieren statt treiben lassen
Eine gute Ehe wächst dort, wo ihr beständig in sie investiert und euch an Gottes Prinzipien ausrichtet. Wer die Bibel studiert und anwendet, kann eine tiefe, erfüllende und gottgefällige Beziehung aufbauen.
Merkvers
Epheser 5,32
Den Wortlaut findest du auf bibleserver.com (öffnet in neuem Tab); hier stehen bewusst nur die Stellenangaben.
Gespräch zu zweit
- Was versteht jeder von euch unter der Ehe, welche Bedeutung hat sie für euch, und wie stellt ihr euch eine gute Ehe vor?
- Welche Voraussetzungen und Maßstäbe habt ihr aneinander gesetzt, vielleicht ohne es je auszusprechen? Warum ist es leichter, den anderen verändern zu wollen als sich selbst?
- Welche Probleme kennt ihr, die in einer Ehe entstehen können? Und kann es heute richtig sein, dass sich so viele Paare trennen, obwohl Gott die Ehe so früh und so bewusst eingerichtet hat?
- Die Bibel nennt die Ehe ein Geheimnis. Welches Geheimnis könnte das sein? Und was ändert der Vergleich, den Paulus mit Christus und der Gemeinde zieht, an eurem Blick auf eure Ehe?
- Wo steht Gott heute in eurer Ehe: im Zentrum oder eher am Rand? Was könnte jeder von euch als Erstes tun, um sich neu auf Jesus auszurichten, und was könnt ihr als Paar tun?